Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von SCI4climate.NRW erarbeiten gemeinsam mit dem Team der IN4climate.NRW-Geschäftsstelle sowie Industrievertreter*innen die Publikationen der Initiative IN4climate.NRW.
Wo liegen die Schlüsselregionen der industriellen Transformationsinfrastrukturen? In welchen Regionen treten die Veränderungen in Zukunft besonders intensiv auf? Um diese Fragen datenbasiert und systematisch zu beantworten, wurde ein Transformationsinfrastrukturindex entwickelt.
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Die Wettbewerbsfähigkeit und die Elektrifizierung der Industrie hängt stark an den Strompreisen. Doch wie lassen sich kurzfristige Entlastungen mit einem zukunftsfähigen Marktdesign auf Basis erneuerbarer Energien vereinen? Diese Analyse untersucht am Beispiel des BMWE-Vorschlags eines Industriestrompreises, wie industriepolitische Maßnahmen gestaltet sein können, um zukünftige Reformen für Flexibilität und Systemdienlichkeit nicht zu blockieren. Dazu wird sowohl analysiert wie Strompreise aktuell zustande kommen, sowie Kriterien entwickelt zur Bewertung von Politikmaßnahmen.
Dieser Bericht liefert einen umfragebasierten Einblick zum Status quo der Kreislaufwirtschaft in nordrhein-westfälischen Unternehmen
Die vorliegende Analyse beleuchtet die Herausforderungen, Chancen und Strategien von Industrieunternehmen, insbesondere aus der Chemiebranche Nordrhein-Westfalens, bei der Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)
Nur ein kleiner Teil der Deutschen lehnt den Umbau der Industrie in Richtung Klimaneutralität ab, zeigt eine deutschlandweite Befragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) – auch wenn er in der direkten Wohnumgebung stattfindet. Wenn transparent über lokal anstehende Maßnahmen informiert wird, steigt die Zustimmung.
Das Ziel dieser Kurzanalyse ist es, die relevanten Einflussfaktoren der industriellen Transformation auf die zukünftigen industriellen Abwärmepotenziale zu identifizieren, zu systematisieren und ihre Auswirkungen qualitativ zu beschreiben.
Das Ziel der bereits angelaufenen Transformation der deutschen Stahlindustrie ist es, bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen fossile CO2-Emissionen vollständig vermieden werden. Während die Sekundär-Stahlerzeugung im EAF mit steigendem Anteil an „grünem“ Strom aus erneuerbaren Quellen „automatisch“ sukzessive klimaneutraler wird, bedarf es bei der Primär- Stahlerzeugung zur Erreichung der Klimaneutralität eines Technologieumbruches. In erster Linie soll bei den zukünftigen Prozessen fossiler Kohlenstoff vollständig durch klimaneutrale, alternative Reduktionsmittel oder Energieträger substituiert werden.
Dieser Artikel wurde für die internationale
Die Dekarbonisierung treibt den Strukturwandel auf dem deutschen Arbeitsmarkt voran, hatte sich aber von 2014 bis 2019 noch nicht spürbar auf die Löhne der besonders betroffenen Beschäftigten ausgewirkt. Obwohl deren durchschnittliche Tagesentgelte initial niedriger waren, verbesserte sich die Lohnsituation für exponierte Arbeitskräfte, die nach über 60 Tagen Arbeitslosigkeit den Betrieb wechselten, im Vergleich zu ähnlich betroffenen, nicht exponierten Arbeitnehmern. Diese Entwicklung führte sogar zu einer Verringerung der Lohnlücke. Insgesamt liefert die Dekarbonisierung für diesen Zeitraum noch keinen signifikanten Erklärungsbeitrag für Lohnunterschiede zwischen den Gruppen.